Pflanzenernährung und Beikrautregulierung

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Endlich kommt die Vegetation in Gang und wir können die Getreidebestände mit unserer Bio-Gülle düngen. Die Nährstoffe aus dem Kot und dem Urin der Schweine und Rinder werden so den Getreidepflanzen auf dem Feld wieder zur Verfügung gestellt und der Nährstoffkreisklauf geschlossen. Die Gülle muß erst intensiv gerührt werden um feste und flüssige Bestandteile gut zu vermischen. Anschließend wird sie auf ihre Nährstoffgehalte untersucht um eine umweltschonende Ausbringung zu gewährleisten.

Die Ausbringung übernimmt für uns das Lohnunternehmen Frank Scholz aus Geislitz. Sein Güllefaß und sein Schlepper sind mit besonders breiter Bereifung zur Bodenschonung ausgerüstet. Die Ausbringung der Gülle IMG_9071erfolgt GPS-unterstützt und computergesteuert. So wird die Ausbringmenge immer exakt eingehalten. An das Güllefaß ist ein Schlitzgerät angebaut mit dem die Gülle direkt in die obere Bodenschicht eingebracht wird. Das vermeidet die berühmte „Landluftentwicklung“ und die damit verbundenen Nährstoffverluste.

 

 

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Aber nicht nur unsere Getreidepflanzen fangen an zu wachsen, auch die Beikräuter beginnen bei den milderen Temperaturen mit dem Wachstum. Jetzt wird es Zeit für den ersten Striegeleinsatz, um dem Getreide einen Wachstumsvorsprung zu verschaffen. Der Striegel durchkämmt die obere Bodenschicht und verschüttet die keimenden IMG_9104Unkrautpflanzen, schon gekeimte Unkräuter werden herausgezogen. Das Getreide wird durch das Striegeln zur Bestockung angeregt. Außerdem werden die Kapillaren des Bodens unterbrochen und der Boden trocknet nicht so schnell aus und die obere Bodenschicht erwärmt sich schneller.

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