Der Hof Buchwald in Nidderau - Windecken

Landwirtschaft:

Klima:

Hof Buchwald liegt in der Mitte von Nidderau am nördlichen Rand des Rhein Main Gebietes bzw. am südlichen Rand der Wettterau. Die Durchschnittstemperatur beträgt im langjährigen Mittel 8,6°C bei 652mm Niederschlag. Wobei ein Teil der Niederschläge durch teils kräftige Gewitterschauer im Juni/Juli zustande kommt.

Böden:

Die Böden der Gemarkung sind durch den Löss geprägt und besitzen ein hohes Ertragspotential. Wir bewirtschaften Flächen zwischen 55 und 85 Bodenpunkten, die  aufgrund ihrer Hangneigung eine hohe Erosionsgefährdung besitzen. Im Untergrund findet man das Rotliegendende als Hinweis auf die Ausläufer des Ronneburger Hügellandes. 

Ackerbau:

Zum Betrieb gehören 100 ha Acker- und ca. 10 ha Grünland. Auf den Betriebsflächen wächst die Futtergrundlage für die Viehhaltung in Form von Kleegras, Silomais, Getreide, Heu und Stroh.
Auf ca. 80 ha werden verschiedene Getreidearten wie Winterweizen, Wintergerste, Triticale und Körnermais angebaut, die über die Naturland- Marktgesellschaft vermarktet werden.
Wir wirtschaften konsequent nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und sind seit dem Jahr 2000 einer von 50 Pilotbetrieben für gewässerschonende Landwirtschaft im Main-Kinzig-Kreis. Erosionschutz und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit , die dem  Erhalt unserer wertvollen Böden dienen, werden auf Hof Buchwald groß geschrieben. Dazu gehören Dauerbegrünung der Flächen durch intensiven Zwischenfruchtanbau, Eng- und Direktsaat bei Mais und hangparalelle Bewirtschaftung der Ackerflächen.

Rinderhaltung:

Auf Hof Buchwald werden Mastbullen der KJreuzungen aus Charolais und Limosin gemästet. Das Jungvieh beziehen wir von kontrolliert ökologisch wirtschaftetenden Mutterkuhbetrieben aus dem Spessart, dem Siegerland und Thüringen
Die Mastbullen werden mit betriebseigenem Futter, wie Mais- und Grassilage, frischem Kleegras sowie Getreideschrot bis auf 700-800 kg Lebendgewicht gemästet.
Die Tiere werden in Großraum-Laufställen auf Tiefstreu mit Auslauf gehalten. Verbunden mit der natürlichen Fütterung führt dies zu einer exzellenten Fleischqualität.
Im Sinne der Kreislaufwirtschaft dienen der anfallende Mist und die Gülle als wertvoller Dünger für die hofeigenen Flächen.

Schweinehaltung:

Die Ferkel für die Schweinemast beziehen wir von unserem Partnerbetrieb aus Erndetbrück. Als Futtergrundlage dient auch hier die betriebseigene Futtergerste. Ackerbohnen, Erbsen und Triticale.